Dienstag, 2. August 2011

Ja, da war es wieder.
Ein Wochenende mit den Leuten vom Ruhr-Reggae verbracht, und plötzlich ist alles anders. Vollkommen.

Das ist jetzt alles noch ziemlich unausgegoren, und vermutlich lach ich in 2 Wochen über das, was ich gleich schreiben werde, aber:
Ich steig aus.
Ich mach diese Scheiß-Ausbildung jetzt noch zuende, und dann steig ich aus, und zwar aus dem, was mal mein Leben werden sollte: Schauspiel, Karriere, Stadt, Geld.
Stattdessen studier ich irgendwas pragmatisches, wie Deutsch und Englisch auf Lehramt, um damit bequem das zu finanzieren, was mein Leben werden soll: Freunde, Familie, Musik, Glück.
Und zwar nicht in Köln, sondern irgendwo, wo es so ist wie in Hagen: Mit Leute, von denen man ab der ersten Sekunde weiß, dass sie es wert sind, mit unvergesslichen Abenden, mit verdammten Fischteichen und viel Natur. Und ein paar Bierchen u.ä. zu viel. Aber hey.

Zeit für ein neues Tattoo, Traumfänger.

Montag, 25. Juli 2011

Na das mal was.

Hab eine Erleuchtung gehabt, irgendwie... Und hm. Sie ist krass.
War beim Ruhr-Reggae Summer, einfach so. Und hab realisiert, dass ich da genau richtig war.
Ein Wochenende voller Musik, Leute, die echt ne Meinung haben und dafür einstehen, die nicht nur vor sich hin Leben, sondern auch mal rechts und links gucken. So jemand will ich auch sein.

Ich hab in der Vergangenheit immer gesagt, ich mag mich ganz gern. Andere tun das offensichtlich auch. Aber da geht mehr, verdammt! Ich hab was zu sagen, und ich hab keinen Bock, mich anzupassen, und ich will Musik machen.
Schauspiel in allen Ehren, aber ich weiß jetzt, wo ich hingehör.

Ich hab selten so Positives erlebt wie dort. Und jetzt gibt es kein zurück. Wie wunderbar, für etwas wie "Love, Peace and Music" stehen zu können, oder?
Mal nicht so viel "Hach wieder den neuen H&M-Katalog gesehen, Gottchen" und "Was hat denn Helga bitte für ein neues Facebook-Foto?!", sondern etwas mehr Inhalt anstatt Verpackung. Das brauch ich. Klar werd ich nicht von heute auf morgen voll aus meinem bisherigen Leben aussteigen, aber ich werd es auf Herz und Nieren prüfen. I'm going through changes.
Das hat sich über Monate zu diesem Punkt aufgebaut, dass ich endlich meine alten Dämonen hinter mir lassen kann und mich nicht mehr zurückhalte. Ich möchte auch was ausrichten, was hinterlassen.

Freitag, 3. Juni 2011

Vielleicht ist mein Leben ja nicht perfekt.
Aber es ist schon echt nice.

Klar gibt es Faktoren, die mich stressen - Eltern, Arbeit, Schule.
Aber ehrlich mal, wer hat schon Eltern, die es einem permanent leicht machen? Sie tun ihr bestes, und sie lieben mich, genau wie meine Großeltern, und das ist eigentlich alles, was zählt. Arbeit mag anstrengend sein, aber ich hab endlich einen Job, der mir Spaß macht und der mich liegt. Ein wenig Verantwortung schadet gerade mir definitiv nicht. Und Schule - hallo?! Wer hat schon dieses Glück, eine Schauspielasubildung machen zu können? Ja, vielleicht geht es daneben, aber ich hab's versucht. Und es ist mein Herz.
Dann gibt es noch die Musik und die Liebe und die Freunde, und diese Dinge machen alles einfach verdammt Lebenswert.

Egal. Who the hell cares. Ich kann abends auf der Terasse sitzen, einen Wein trinken, eine Kippe rauchen, einen Film gucken, und denken: Danke. Geil.

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