Projekt Hagen wird konkret.
Einer der wichtigsten wird mitkommen, denk ich. Viel besser wird's nicht mehr.
Studieren? Ja, mit Sicherheit. Was, wird sich bald entscheiden. Etwas mit Wirkung.
Und nun 10 Tage Spanien, mit viel Zeit, um sich über ebensolches Gedanken zu machen. Viel Zeit, sich mal wieder mit Philosophie und Politik auseinanderzusetzen. Danach? Hagen. Und ein neues, kleines Tattoo, um die Zeit bis zum Traumfänger zu überbrücken.
Manche Leute nennen mich jetzt Fräulein Wunder.
Ich merke, dass sich geben lohnt.
Und ich merke, wie anders es ausfüllt, anders zu sein.
Pff. Hab ich mich doch glatt gefunden.
Ja, da war es wieder.
Ein Wochenende mit den Leuten vom Ruhr-Reggae verbracht, und plötzlich ist alles anders. Vollkommen.
Das ist jetzt alles noch ziemlich unausgegoren, und vermutlich lach ich in 2 Wochen über das, was ich gleich schreiben werde, aber:
Ich steig aus.
Ich mach diese Scheiß-Ausbildung jetzt noch zuende, und dann steig ich aus, und zwar aus dem, was mal mein Leben werden sollte: Schauspiel, Karriere, Stadt, Geld.
Stattdessen studier ich irgendwas pragmatisches, wie Deutsch und Englisch auf Lehramt, um damit bequem das zu finanzieren, was mein Leben werden soll: Freunde, Familie, Musik, Glück.
Und zwar nicht in Köln, sondern irgendwo, wo es so ist wie in Hagen: Mit Leute, von denen man ab der ersten Sekunde weiß, dass sie es wert sind, mit unvergesslichen Abenden, mit verdammten Fischteichen und viel Natur. Und ein paar Bierchen u.ä. zu viel. Aber hey.
Zeit für ein neues Tattoo, Traumfänger.